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ECM-Verfahren

Verfahrensbeschreibung:
 
Das Werkstück bildet die Anode, die Werkzeugelektrode die Kathode eines Gleichstromkreises.

Die Werkzeugelektrode wird den zu bearbeitenden Positionen des Werkstückes gegenübergestellt. Zwischen Werkstück und Werkzeug bleibt ein enger Spalt, der während der Bearbeitung mit Elektrolyt durchflossen wird. Diese Elektrolytlösung überbrückt den Arbeitsspalt zwischen Werkzeugelektrode und Werkstück und ermöglicht aufgrund seiner elektrischen Leitfähigkeit den Stromfluß. Durch die Wirkung des Gleichstromes und der Elektrolytlösung wird Material am Werkstück elektrochemisch zersetzt und fällt als Hydroxyd aus der Elektrolytlösung.
 
 
Die Vorteile des ECM-Verfahrens sind:
 
Minimale Bearbeitungszeiten
 
Höchste personell unabhängige Bearbeitungsqualitäten
 
Hohe Standzeiten der Werkzeuge
 
Bearbeitungen schwer zugänglicher Gratstellen und Konturen
 
 

ECM-Senken und Polieren

Dieses Verfahren ist besonders vorteilhaft bei
anspruchsvollen Serienteilen in der pharmazeutischen-
und biochemischen Industrie, sowie bei
Armaturen für die Mess- und Regeltechnik.
 

ECM-Formentgraten

Bei spanender Bearbeitung und beim Gießen von
Metallen entstehen Grate. Diese werden elektrolytisch,
zuverlässig und wirtschaftlich entfernt. Die
Entgratzeiten für ein oder mehrere Teile
(Mehrfachvorrichtungen) liegen bei ca. 3-15
Sekunden.

ECM-Kammer- und Konturbearbeitung

Das Verfahren ermöglicht an schwer zugänglichen
Stellen bei Serienteilen, wie z. B. Einspritzdüsen,
Komponenten der Pneumatik und Hydraulik,
Geometrien einzuarbeiten.

formentgr

Schematische Darstellung Formentgraten

kammer

Schematische Darstellung Kammerbearbeitung

V1
v2
v3

Menbranfilterkörper

Aluminium-Pneumatikventil

Einspritzdüse